Herzlich Willkommen
in der Heimat des Ritters Götz von Berlichingen

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CORONAVIRUS - Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn

Stand: 02.04.2020

Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl aller Personen, die sich im Landkreis Heilbronn bisher mit dem Coronavirus infiziert haben, ist von Mittwoch, 01. April 2020 auf Donnerstag, 02. April 2020, um 26 auf 453 gestiegen. Die Zahl der Gesundgemeldeten stieg um 9 auf insgesamt 83 an. Die Zahl der Verstorbenen blieb mit acht unverändert. Die Zahl der aktuell festgestellten Infizierten beträgt demnach 362.

Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter zu Abweichungen zu den offiziellen Zahlen des Ministeriums für Soziales und Integration kommen.

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Stand: 01.04.2020

Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl aller Personen, die sich im Landkreis Heilbronn bisher mit dem Coronavirus infiziert haben, ist von Dienstag, 30. März 2020 auf Mittwoch, 01. April 2020, um 21 auf 427 gestiegen. Die Zahl der Gesundgemeldeten stieg um 18 auf insgesamt 74 an. Außerdem sind drei weitere Personen verstorben. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau, alle waren über 79 Jahre alt. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich damit 5 auf 8. Die Zahl der aktuell festgestellten Infizierten beträgt demnach 345.

Telefonische Beratungen der Beratungsstelle für Familie und Jugend während der Corona-Krise

Die geltenden Kontakteinschränkungen während der Corona-Krise führen dazu, dass die Beratungen der Beratungsstelle für Familie und Jugend zurzeit nur per Telefon und E-Mail stattfinden kann.

Alle Beratungsdienste für Eltern, Kinder und Jugendliche stehen weiterhin zur Verfügung. Dies betrifft die Erziehungs- und Familienberatung, die Fachstelle JuMÄX (Hilfe bei sexuellem Missbrauch), die Schwangerenberatung, die Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen und den Fachdienst Trennung, Scheidung, Umgang.

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Stand: 30.03.2020

Aktuelle Zahlen

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Freitag auf Sonntag von 328 auf 342 gestiegen. 44 Personen davon sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden, fünf sind verstorben.

Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen auch ohne Termin möglich

Aufgrund der aktuellen Schließung öffentlicher Behörden im Zuge der Coronakrise sind Besuche bei den Zulassungsstellen der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn momentan nur nach Terminvereinbarung möglich. Eine Ausnahme bilden ab Dienstag, 31. März 2020, Außerbetriebsetzungen von Fahrzeugen. Diese können nun auch ohne Termin vorgenommen werden. Voraussetzung dafür ist, dass alle benötigten Unterlagen vollständig und im Original mitgebracht werden. Dies sind der gültige Personalausweis oder Reisepass, die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein), die unveränderten, noch gesiegelten Kennzeichenschilder und bei Verschrottung des Fahrzeuges zusätzlich der Verwertungsnachweis. Die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges kostet 7,50 Euro. Der Betrag sollte nach Möglichkeit kontaktlos per EC-Karte beglichen werden.

Die Zulassungsstellen weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Außerbetriebsetzung ohne Termin um ein zusätzliches Angebot handelt. Ein Anspruch auf Bedienung besteht nicht. Während der Öffnungszeiten ist nur eine bestimmte Anzahl an Außerbetriebsetzungen möglich. Bei Überlastung kann der Service eingestellt werden. Außerdem sind Zutrittsbeschränkungen möglich, um große Menschenansammlungen zu vermeiden.

Alle anderen Zulassungsvorgänge können weiterhin nur nach Terminvereinbarung bearbeitet werden. Informationen dazu sind unter www.landkreis-heilbronn.de abrufbar.

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Stand: 27.03.2020

Aktuelle Zahlen

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Donnerstag auf Freitag von 294 auf 328 gestiegen. 44 Personen davon sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden, fünf sind verstorben.

Pflegeheim in Eppingen steht unter Quarantäne

In Eppingen verstarb am Dienstag, 24. März 2020, eine über 80-jährige Bewohnerin eines Pflegeheims am Coronavirus. Sie ist der fünfte Todesfall im Landkreis. Ein weiterer Bewohner wurde positiv getestet. Daraufhin hat die Stadt Eppingen in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Heilbronn am Mittwoch, 25. März 2020 die Quarantäne für das Pflegeheim angeordnet. Diese beträgt 14 Tage. In dieser Zeit dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner das Pflegeheim nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen. Die getroffenen Maßnahmen entsprechen dem Vorgehen im Altenpflegeheim in Bad Rappenau.

Zwanzig weitere Bewohnerinnen und Bewohner wurden beprobt, die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Virenbelastete Abfälle

Während sich in der aktuellen Situation im Normalfall für Haushalte keine Änderungen bei der Abfallentsorgung ergeben, ist besondere Sorgfalt dort geboten, wo virenbelastete Abfälle anfallen. Abfälle aus Quarantäne-Haushalten und Arztpraxen müssen in stabilen Kunststoffsäcken gesammelt und dann fest verknotet in der Restmülltonne entsorgt werden. Dazu zählen nicht nur Hygieneartikel wie Taschentücher, Einwegwäsche, oder Wischlappen, sondern auch Abfälle, die normalerweise nicht über den Restmüll entsorgt werden, wie Altpapier, Verpackungen und häusliche Bioabfälle.  Diese virenbelasteten Abfälle dürfen keinesfalls lose in die Abfallbehälter gegeben oder neben den Abfallbehältern abgestellt werden. Glas- und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe sollen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Die Entsorgung soll frühestens fünf Tage nach Aufhebung der Quarantäneanordnung über die üblichen Wege erfolgen. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind nötig, um die Gesundheit insbesondere der Mitarbeiter der Entsorgungsunternehmen nicht zu gefährden. Für alle anderen Haushalte, die nicht unter Quarantäne stehen, gilt weiterhin das Gebot der Mülltrennung. 

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Stand: 25.03.2020

Aktuelle Zahlen

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Montag auf Dienstag von 197 auf 212 gestiegen. 14 Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Außerdem wurde der vierte Todesfall bekannt. Es handelt sich um eine über 80 Jahre alte Frau. Sie war Bewohnerin im betroffenen Altenpflegeheim in Bad Rappenau und befand sich in stationärer Behandlung.

Entsorgungszentren, Recyclinghöfe und Häckselplätze nur in dringenden Fällen nutzen – Schadstoffsammlungen finden statt

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises tut derzeit alles Mögliche, um seine Entsorgungseinrichtungen in Eberstadt und in Schwaigern-Stetten, die Recyclinghöfe, Häckselplätze und Erddeponien weiterhin geöffnet zu halten. Kunden sollten aber Anlieferungen auf dringende Fälle beschränken, wie zum Beispiel Haushaltsauflösungen.

Zum Schutz vor Ansteckungen sowohl der Kunden wie auch des Personals ist es jedoch erforderlich, dass Kunden die allgemeinen Verhaltensregeln (2-Meter-Abstand) einhalten und auch den Anweisungen des Personals strikt folgen. Da ab sofort nur noch eine begrenzte Zahl von Anlieferern gleichzeitig auf das Gelände darf, sollten sich Kunden auf längere Wartezeiten einstellen. Außerdem sollte die Bezahlung in den Entsorgungszentren und auf der Deponie Heuchelberg ausschließlich mit EC-Cash erfolgen. Ausnahmen sind die kleineren Deponien, auf denen diese Möglichkeit nicht besteht.

Schadstoffsammlungen finden wie geplant statt, allerdings unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen.

Durch die derzeitige Lage kann es jederzeit zu kurzfristigen Änderungen kommen. Es ist deshalb empfehlenswert, sich vorab immer auf der Homepage des Landkreises über den aktuellen Stand zu informieren (www.landkreis-heilbronn.de/aktuelles-awb). Der Abfallwirtschaftsbetrieb weist ausdrücklich darauf hin, dass seine Einrichtungen nur den Bewohnerinnen und Bewohnern des Landkreises Heilbronn zur Verfügung stehen und die Einhaltung dieser Vorgabe auch kontrolliert wird.

Fragen zum Umgangsrecht bei getrennt lebenden Eltern

Aufgrund der grundlegenden Einschränkungen sozialer Kontakte stellt sich für viele getrennt lebende Eltern momentan die Frage, wie mit den bestehenden Umgangsregelungen für gemeinsame Kinder umgegangen werden soll. Der Fachdienst Trennung, Scheidung, Umgang des Jugendamtes im Landkreis Heilbronn weist darauf hin, dass prinzipiell auch in der derzeitigen Situation das Recht des Kindes auf Umgang mit beiden Elternteilen bestehen bleibt und die bisher getroffenen gerichtlichen Regelungen und außergerichtlichen Vereinbarungen ihre Gültigkeit behalten. Das Umgangsrecht wird wegen der derzeit angeordneten Kontakteinschränkungen nicht außer Kraft gesetzt.

Natürlich können Eltern die Umgangszeiten aufgrund der aktuellen Umstände ändern, wenn dies einvernehmlich geschieht. Dabei gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass nicht absehbar ist, wie lange der momentane Zustand andauern wird. Eine komplette Umgangsaussetzung ist daher für alle Seiten keine zufriedenstellende Lösung. Eine Möglichkeit für alternative Kontaktmöglichkeiten können zum Beispiel vermehrte (Video-)Telefonate sein.

Sollte die Sorge bestehen, dass das gemeinsame Kind beim anderen Elternteil nicht hinreichend vor anderen sozialen Kontakten geschützt sein könnte, sollten mögliche Lösungen direkt mit dem Ex-Partner besprochen werden. Wenn gemeinsam keine Einigung über die momentane Umgangsregelung gefunden werden kann, können die Fachkräfte vom Fachdienst Trennung, Scheidung, Umgang des Landkreises keine Entscheidung für die beteiligen Personen treffen. Diese Angelegenheit müsste dann familiengerichtlich geklärt werden. Allerdings stehen die Gerichte in der momentanen Situation nur für Notfälle zur Verfügung, sodass eine schnelle Entscheidung nicht möglich ist.

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Stand: 23.03.2020

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist am Wochenende von 135 auf 187 gestiegen. Insgesamt sieben Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Am Freitag wurde außerdem der dritte Todesfall bekannt. Es handelt sich um eine über 90 Jahre alte Frau.

In begründeten Verdachtsfällen werden auch weiterhin Tests durchgeführt. Da die Laborkapazitäten und das Testmaterial knapp werden, ist es wichtig, dass ein Arzt oder eine Ärztin die Einschätzung trifft, ob ein Abstrich tatsächlich notwendig und sinnvoll ist. Testen lassen kann sich deshalb nur, wer eine Überweisung vom Arzt erhalten hat.

Personen, die sich auf das Coronavirus haben testen lassen, bleiben in jedem Fall in häuslicher Absonderung bis das Ergebnis vorliegt. Es kommt leider immer wieder vor, dass Menschen sich testen lassen, anschließend aber nicht zuhause erreichbar sind, um das Ergebnis mitzuteilen. Sie tragen so möglicherweise zu einer weiteren Ausbreitung des Virus bei.

In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die seit Samstag geltende Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung verwiesen. Den Infizierten und Kontaktpersonen ist es untersagt, die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen. Dies gilt natürlich nicht, wenn ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leben oder Gesundheit zwingend erforderlich ist (z. B. Hausbrand, medizinischer Notfall).

Wer sich nicht an die Auflagen der Allgemeinverfügung hält, kann mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.