Burgfestspiele Jagsthausen 2025 – Rückblick und Blick auf die Spielzeit 2026
Thomas Sarbacher ist Götz von Berlichingen 2026 bei den Burgfestspielen Jagsthausen
Thomas Sarbacher wird nach der Jubiläumssaison auch in der Spielzeit 2026 die Rolle des „Götz von Berlichingen“ im gleichnamigen Stück von Johann Wolfgang von Goethe im Burghof der Götzenburg verkörpern. Regisseurin Laura Remmler entwickelt ihre Jubiläumsinszenierung fort und bringt den „Götz“ 2026 erneut auf die Burghofbühne. Neben Thomas Sarbacher wird seine Frau Ariela wieder als „Elisabeth“ zu sehen sein. Dazu komplettieren eine Reihe bekannter, aber auch einige neue Gesichter das kommende „Götz“-Ensemble. Die Premiere findet am Donnerstag, 25. Juni 2026 um 20.30 Uhr statt.
Thomas Sarbacher über die Rolle: „Ich freue mich, noch einmal die Gelegenheit zu haben, mit dem „Götz“ in Jagsthausen aufzutreten, in erster Linie, weil die Wiederaufnahme der Inszenierung eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit ist. Das ist bemerkenswert und großartig für die Regisseurin Laura Remmler und das Ensemble. Außerdem hat es Spaß gemacht, die Rolle zu spielen und so mache ich es gerne wieder. Daneben freue ich mich auch darauf, im Sommer wieder Zeit in Jagsthausen zu verbringen, wir hatten es gut dort …“
Eva Hosemann, Künstlerische Leiterin zum „Götz“-Konzept 2026: „Eine Wiederaufnahme ist immer eine Chance. Neuerlich kann man sich mit der Interpretation des bereits Kreierten auseinandersetzen. Sie verdichten, neu lenken oder aktuelle Akzente setzen. Wir freuen uns sehr, dass sich Thomas Sarbacher und Ariela Sarbacher erneut auf diese Reise mit uns begeben werden und die erfolgreiche Arbeit mit Laura Remmler fortsetzen werden."
Zur Person
Thomas Sarbacher arbeitet als freischaffender Schauspieler in Deutschland und in der Schweiz. Nach langjähriger Zugehörigkeit zum Ensemble der Bremer Shakespeare Company folgten diverse Gastengagements an Theatern in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Hinzu kam seit dem Jahr 2000 die Arbeit für Film und Fernsehen. Heute macht er darüber hinaus viele Lesungen, liest Hörbücher ein, unter anderem für die Schweizer Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte und erarbeitet Theaterproduktionen, die er in Zürich zur Aufführung bringt.
Zum Inhalt
Götz von Berlichingen steht in Fehde mit dem Bischof von Bamberg. Er nimmt Weislingen, seinen ehemaligen Jugendfreund und Berater des Bischofs, gefangen. Götz überzeugt Weislingen, sich mit ihm auf die Seite der Fürstengegner zu stellen. Doch bei einem erneuten Besuch am Hofe in Bamberg gerät Weislingen in den Bann der schönen Adelheid von Walldorf und verrät Götz erneut. Gleichzeitig erheben sich die Bauern… Der Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit – aktuell wie nie!
Der Vorverkauf für die Spielzeit 2026 startet am 17. November um 9.00 Uhr.
Die Burgfestspiele Jagsthausen präsentieren das Programm für die Spielzeit 2026
Burgfestspiele Jagsthausen starten Vorverkauf für die 76. Spielzeit
Die Burgfestspiele Jagsthausen präsentieren ihr Programm für die Spielzeit 2026 – mit einem spannenden Mix aus Theaterklassikern, Krimi, musikalischen Highlights und Familienstücken. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein facettenreiches Repertoire in besonderer Kulisse freuen.
Eröffnet wird die Spielzeit am 12.Juni mit dem Krimiklassiker „Der Hexer“ von Edgar Wallace in Kooperation mit den Schauspielbühnen Stuttgart in einer Bühnenfassung von Axel Preuß. Regie führt die Künstlerische Leiterin Eva Hosemann.
Wer kennt sie nicht, die Krimis von Edgar Wallace! Und wo könnte er besser passen als in den Hof der Götzenburg? Sein bekanntester Schurke, der „Hexer“, sorgt 2026 für Hochspannung im Burghof. Mary Lenley hat eine neue Stelle als Sekretärin des zwielichtigen Anwalts Maurice Messer angetreten. Gwenda Milton, ihre Vorgängerin und Schwester des berüchtigten „Hexers“, wurde vor wenigen Monaten tot aus der Themse geborgen. Messer scheint an diesem Vorfall nicht unschuldig zu sein. Erst totgeglaubt, kehrt der „Hexer“, ein Meister der Verkleidung, nach London zurück und sinnt auf Rache! Kein leichtes Spiel für Scotland Yard und Inspektor Wembury. Denn keiner kennt das wahre Gesicht des „Hexers“!
Bereits vor der offiziellen Spielzeiteröffnung feiert die Komödie „Eine Sommernacht“ von David Greig und Gordon McIntyre (Deutsch von Barbara Christ), am 30. Mai im Burggraben Premiere. Eine Bar in Edinburgh. Helena, erfolgreiche Scheidungsanwältin mit unglücklichem Händchen für verheiratete Männer, trifft zufällig den Kleinkriminellen Bob. Was als One-Night-Stand beginnt, entwickelt sich über ein wildes Wochenende hinweg zu einer tiefen Begegnung. Mit Witz, Musik und melancholischer Leichtigkeit erzählt das Stück von verpassten Chancen, Neuanfängen und der Suche nach dem kleinen Glück zwischen Alltag und Chaos.
Am Samstag, den 6. Juni 2026 feiern die beiden Kinderstücke „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren (© Aufführungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg) im Burghof (ab 5 Jahren) sowie „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ nach dem Bilderbuch von Werner Holzwarth im Gewölbe (ab 3 Jahren) Premiere.
Oh nein! Es ist nicht in Ordnung, sein Geschäft auf anderer, zumal kleinerer Leute Kopf zu machen. Auch ein Maulwurf ist schließlich jemand. Eine hundsgemeine Ungerechtigkeit! Da hilft nur eins: Auf! Und ihn finden. Die Sache muss geklärt werden. Ob er den wahren Schurken finden wird?
Achtung, hier kommt Pippi! Sie ist das stärkste Mädchen der Welt - und das verrückteste noch dazu! Ganz allein wohnt sie in der Villa Kunterbunt, naja, nicht ganz: mit ihrem Pferd Kleiner Onkel und ihrem Äffchen Herr Nilsson. Ihre neuen Nachbarn Tommy und Annika staunen nicht schlecht über Pippis wilde Geschichten, ihre unglaublichen Kräfte und ihren ganz eigenen Blick auf die Welt. Gemeinsam erleben sie jede Menge lustige, spannende und manchmal auch ziemlich freche Abenteuer. Ob beim Kaffeekränzchen, in der Schule oder gegen zwei ziemlich dämliche Diebe - Pippi macht, was sie will, und das mit jeder Menge Spaß! Ein freches, buntes Theaterabenteuer für alle, die Mut, Quatsch und echte Freundschaft lieben!
Nicht zu vergessen, wird es natürlich auch in der 76. Spielzeit der Burgfestspiele das Traditionsstück von Goethes „Götz von Berlichingen“ im Burghof geben. Regisseurin Laura Remmler entwickelt ihre Jubiläumsinszenierung fort und bringt den „Götz“ 2026 erneut auf die Burghofbühne.
Götz von Berlichingen steht in Fehde mit dem Bischof von Bamberg. Er nimmt Weislingen, seinen ehemaligen Jugendfreund und Berater des Bischofs, gefangen. Götz überzeugt Weislingen, sich mit ihm auf die Seite der Fürstengegner zu stellen. Doch bei einem erneuten Besuch am Hofe in Bamberg gerät Weislingen in den Bann der schönen Adelheid von Walldorf und verrät Götz erneut. Gleichzeitig erheben sich die Bauern… Der Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit – aktuell wie nie!
Auch 2026 wird musikalisch: Gleich zwei musikalische Produktionen finden sich im Spielplan für die 76. Spielzeit. Wenig überraschend und bereits bekannt die Wiederaufnahme des Verkaufsrenners „Das ABBA Konzert – Dancing Queen“ in Kooperation mit den Gandersheimer Domfestspielen. An 11 Abenden darf sich das Publikum wieder auf einen Konzertabend mit den Hits von ABBA freuen - eine musikalische Zeitreise und eine einzigartigeHommage an die schwedische Band der Superlative, ab 16. Juli 2026 im Burghof.
Mit Mel Brooks‘ „Frankenstein Junior“ (Buch von Mel Brooks & Thomas Meehan / Musik und Gesangstexte von Mel Brooks / Originalregie und -choreographie von Susan Stroman / Deutsch von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher) kommt eine herrlich-skurrile Musikkomödie in den Burghof! Dieses Musical bringt Lachmuskeln und Sargdeckel zum Beben! Ein Monster-Spaß für alle, die schwarzen Humor lieben - ab 19. Juni im Burghof.
Wenn Wissenschaft außer Kontrolle gerät, ist eines sicher: Es wird urkomisch! Der junge Dr. Frankenstein reist ins düstere Transsilvanien, um das verrückte Erbe seines Großvaters anzutreten. Mit einem humpelnden Diener, einer mysteriösen Haushälterin und einer bezaubernden Assistentin gelingt ihm das Unfassbare: Er erschafft ein lebendiges Monster - mit überraschenden Talenten! Das Dazwischenfunken von Frankensteins egozentrischer Verlobter Elizabeth und die unvorhersehbare Entwicklung des Monsters führen zu weiteren Verwicklungen und immer neuen überraschenden Wendungen.
„Wenn man Kunst einfach als „Wahrnehmung der Anderen“ betrachtet, dann ist jeder Besuch eines Museums, einer Theateraufführung, eines Filmes, Konzertes oder das Lesen eines Buches ein Fenster in eine andere Welt. Durch eine andere Perspektive kann sich unser Blick auf unsere eigene Welt verändern, erweitern und bereichern. Wer Freude hat an diesem lustvollen Kontakt mit der „Welt der Anderen“, für den öffnen wir in dieser Saison unzählige Fenster und ermöglichen einen Blick auf Lebenswelten, die fern der unsrigen sind. Wir sind neugierig, worauf sie neugierig sind!“, so die Künstlerische Leiterin Eva Hosemann.
Die noch neue Spielstätte im Graben der Götzenburg ist fester Bestandteil des Spielplans geworden und erfährt immer größerer Beliebtheit. Neben der Neuinszenierung von „Eine Sommernacht“, die zehnmal auf dem Spielplan steht, werden wieder eine Reihe von einmaligen Konzerten und Gastspielen sowie der „Götz von Berlichingen“ - Einführungsvortrag im Burggraben stattfinden, die das Programm im Zeitraum von Juni bis Ende August vielfältig gestalten.
Vor der eigentlichen Spielzeit im Sommer finden im Gewölbe der Götzenburg im Zeitraum von Februar bis April wieder drei Gastspiele statt. Los geht es am 28. Februar mit „Hanne Sommer – oder die heilige Johanna der Einbauküche“, gefolgt von einem Leseabend mit Ariela und Thomas Sarbacher am 21. März und „Keep on Singing“, einem Konzertabend mit der aus „Jesus Christ Superstar“ bekannten Sängerin und Schauspielerin Aswintha Vermeulen am 11. April jeweils um 19 Uhr.
Der Vorverkauf für die Spielzeit 2026 startet am kommenden Montag, den 17. November um 9.00 Uhr.
Großer Dank
Die Burgfestspiele Jagsthausen bedanken sich auf diesem Wege für die große Unterstützung des Landes Baden-Württemberg, des Landkreises Heilbronn und der Gemeinde Jagsthausen. Ein aufrichtiger Dank gilt unseremHauptsponsor Adolf Würth GmbH & Co. KG, den Sponsoren L-Bank, dem Sparkassenverband Baden-Württemberg, ZEAG Energie AG und dem Förderverein „Freunde der Burgfestspiele Jagsthausen e. V.“ sowie allen weiteren Unterstützern.
Karten gibt es ab 17. November telefonisch unter 07943/912345, online unter www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail unter info(@)burgfestspiele-jagsthausen.de oder persönlich an der Theaterkasse im TicketCenter.
November 2025
Positive Bilanz nach 75. Jubiläumsspielzeit
Burgfestspiele Jagsthausen ziehen positive Bilanz nach der Jubiläumsspielzeit 2025
Mit dem Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ mit Thomas Sarbacher in der Titelrolle endete am vergangenen Sonntag die 75. Spielzeit der Burgfestspiele Jagsthausen. Mit 35.500 verkauften Karten im Burghof, Burggraben und Gewölbe ziehen die Burgfestspiele ein sehr gutes Fazit.
Geschäftsführer Roland Halter zur abgelaufenen Spielzeit 2025: „Das war eine Jubiläumsspielzeit, wie wir sie uns gewünscht haben. Wir sind sehr zufrieden. Schon der Vorverkauf zeigte, dass wir mit unserer Stückauswahl in diesem Sommer ins Schwarze getroffen haben. Nervenaufreibende Wetterkapriolen in der Mitte der Spielzeit machten es zwar immer wieder spannend, dennoch musste keine Veranstaltung abgesagt werden und die Rückkehr des Sommers im letzten Drittel der Saison pushte den kurzfristigen Ticketverkauf nochmals ordentlich. Die Bestätigung für uns, dass wir diese Spielzeit Vieles richtig gemacht haben und stolz auf das Ergebnis sein können. Mein großer Dank gilt allen Beteiligten auf, vor und hinter der Bühne, die diese besondere Spielzeit auch in diesem Sommer mit großartiger Teamarbeit zum Erfolg geführt haben.“
Dieser Einschätzung schließt sich Geschäftsführerin Birgit Freifrau von Berlichingen an: „75 Jahre Burgfestspiele auf der Götzenburg – das ist nicht nur ein stolzes Jubiläum, sondern auch ein Zeichen für die Strahlkraft in unserer Region. Sowohl künstlerisch als auch organisatorisch war das ein großartiges Jahr. Zu unserem Glück werden wir von treuen Sponsoren und Förderern getragen, so dass wir hoch motiviert nun schon mitten in der Planung für 2026 sind.
Das Jubiläum hat uns gezeigt, wie stark die Verbindung zwischen Theater, Ort und Publikum ist. Diese Energie nehmen wir mit in die kommende Spielzeit. Ich vermisse jetzt schon die Künstler, die Musik und das bunte Leben, das das Theater mit sich bringt – den Theatersommer auf der Götzenburg.“
Auch Eva Hosemann, Künstlerische Leiterin zieht ein positives persönliches Fazit:„Es macht mich froh, dass der Spielplan der 75. Saison der Burgfestspiele so großen Anklang bei unserem Publikum fand. Das macht Lust auf mehr und bestätigt uns in unserem Weg.“
Musikalische Produktionen der Spielzeit 2025 überzeugen auf ganzer Linie, das bestätigt die Nachfrage. Mit 11500 verkauften Tickets war das „Das ABBA Konzert – Dancing Queen“ – eine musikalische Zeitreise durch die Geschichte von Abba, das am stärksten nachgefragte Stück der diesjährigen Spielzeit. Schon frühzeitig waren alle Vorstellungen inklusive einer Zusatzvorstellung restlos ausverkauft. Gefolgt von der Rockoper „Jesus Christ Superstar“, die mit 8000 Zuschauerinnen und Zuschauer deutlich die Erwartungen erfüllte. Auch das Kinderstück war gut besucht. 7100 große und kleine Detektive lösten den Fall in „Die drei Fragezeichen Kids – Der singende Geist“. „Götz von Berlichingen“ sahen 5100 Zuschauerinnen und Zuschauer. Über große Nachfrage erfreute sich auch das Kleinkinderstück „Der Sonnenkönig“ im Gewölbe mit 1300 verkauften Karten.
Großen Zuspruch erlangte auch im dritten Jahr die Bühne im Graben der Götzenburg mit der diesjährigen Inszenierung „Kunst“ mit 1200 Zuschauerinnen und Zuschauern sowie zahlreichen einmaligen Veranstaltungen mit insgesamt über 900 verkauften Tickets. Hinzu kommen die dritten Schultheatertage, die in Kooperation mit der aim- Akademie stattfanden und rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauer verbuchen konnte. Bereits im Frühjahr fanden zwei Gastspiele im Gewölbe mit insgesamt 200 verkauften Karten statt.
Mit Eigenproduktionen und Gastspielen an den Spielorten Burghof, Burggraben und Gewölbe ergibt sich so insgesamt eine Summe von 35.500 Zuschauerinnen und Zuschauer.
Besonders erfreulich war auch in dieser Spielzeit der große Zuspruch bei den Einführungsvorträgen vor der Vorstellung „Götz von Berlichingen“ sowie „Jesus Christ Superstar“, ein kostenloses Angebot der Burgfestspiele, welches zusätzlich rund 2300 Zuschauerinnen und Zuschauer annahmen.
Großer Dank
Die Burgfestspiele Jagsthausen bedanken sich auf diesem Wege für die große Unterstützung des Landes Baden-Württemberg, des Landkreises Heilbronn und der Gemeinde Jagsthausen. Ein aufrichtiger Dank gilt unseremHauptsponsor Adolf Würth GmbH & Co. KG, den Sponsoren L-Bank, dem Sparkassenverband Baden-Württemberg, ZEAG Energie AG und dem Förderverein „Freunde der Burgfestspiele Jagsthausen e. V.“ sowie allen weiteren Unterstützern.
August 2025
Infos und Tickets: telefonisch unter Telefonnummer: 07943 912345, jederzeit online unter www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail: E-Mail schreiben oder persönlich an der Theaterkasse im Ticketcenter. Die Theaterkasse ist von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet.





