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Skulpturenausstellung 2026
Erstelldatum28.04.2026
Bericht zur Vernissage am Sonntag, 26.04.2026
Skulpturenausstellung 2026
Die diesjährige Vernissage der Skulpturenausstellung fand am Sonntag, 26.04.2026 statt. Bürgermeister Roland Halter begrüßte zu Beginn die interessierten Gäste und den anwesenden Künstler Herrn Eckart Steinhauser.
„Die Kunst, sie bringt die Welt selbst zum Reden, sie hat den Anspruch die Wirklichkeit mitzugestalten. Dieses tägliche Mitgestalten wird hier in Jagsthausen über den Sommer offensichtlich. Theater und Skulptur verfließen ineinander. die Kunst schafft menschliche Verbindungen, mitmenschliches Verständnis ist die Sprache, die überall verstanden wird“, so Herr Halter in seine Begrüßung.
Herr Halter bedankte sich bei Eckhart Steinhauser, der mit seiner Ausstellung einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben in Jagsthausen leistet.
Ein besonderer Gruß wurde an Wolfgang Kühr gerichtet, der die Ausstellung seit Beginn wesentlich kuratiert hat, aber aufgrund einer Erkrankung diesmal nicht teilnehmen konnte. Bürgermeister Halter wünschte ihm auf diesem Wege beste Genesung und hob sein langjähriges Engagement hervor: Gemeinsam mit ihm habe er bereits seit 1994 die Idee einer Skulpturenausstellung entwickelt. Ohne Herrn Kührs jahrelange Unterstützung wäre die Veranstaltung so nicht möglich gewesen – eine unschätzbare Hilfe für die Gemeinde Jagsthausen.
Außerdem bedankt sich Herr Halter bei der Volksbank Möckmühl eG für die finanzielle Unterstützung verbunden mit der Bitte auch in der Zukunft auf die finanzielle Hilfe hoffen zu dürfen.
Einen herzlichen Dank gilt auch den Familien von Berlichingen, dass die Kunst in den Parks des Weißen und Roten Schlosses sowie der Götzenburg ausgestellt werden dürfen.
Anstelle einer klassischen Einführung des Galeristen fand ein Interview mit dem Künstler statt, moderiert von Frau Niemann. Herr Steinhauser gab ausführliche Einblicke in seine Arbeitsweise und Inspirationsquellen. So erklärte er, dass seine früheren Arbeiten oft präzise geplant waren, während er sich jetzt einer intuitiveren Formfindung widmet, bei der die Formen nach Gefühl entstehen und spielerisch entwickelt werden.
Auf die Frage nach den Titeln seiner Werke –„Kristall 4“, „Stein 6“ oder „Kleine Wacke“ – und dem monolithischen Charakter der Skulpturen antwortete Herr Steinhauser, dass ihn die Sandsteinregion, in der er lebt, stark inspiriert. Er erläuterte, dass zufällig im Wald platzierte große Steinbrocken ihn faszinierten, da sie ungestaltet und doch eindrucksvoll wirken. Diese natürlichen Formen bildeten die Grundlage seiner Skulpturen, die offen in ihrer Bedeutung bleiben und keine eindeutige Deutung vorgeben.
Nach dem offiziellen Teil wurde bei einem Getränk und guten Gesprächen die ausgestellten Werke im Sitzungssaal begutachtet, weitere Fragen an Herrn Steinhauser gestellt und danach ging der Künstler gefolgt von den Interessierten Gästen in den Park der Götzenburg und des Weißen und Roten Schlosses, um die großen Skulpturen in den Freiflächen anzuschauen.
Es war eine gelungene Veranstaltung, bei schönem Wetter, netten Gesprächen und einem Künstler der alle Fragen gerne und ausführlich beantwortete - nochmals ein herzliches Dankeschön an Herrn Eckhart Steinhauser!
Ihre Gemeindeverwaltung Jagsthausen




